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Planbare Last selbst betreiben, den Rest mieten: So führt Upmotion zwei Infrastrukturunternehmen mit einem Hybrid-Setup

Sezer Yaşar folgt einer Regel: Planbare Last betreibt er selbst, unvorhersehbare Kapazität mietet er. So entstand ein Hybrid-Setup, das mit seinen Kunden wächst und ihm den Rücken freihält.

5 Min. Lesezeit
Upmotion Customer Story (head image)

Kundenstory – Sezer Yaşar, Gründer von Upmotion OÜ (Tallinn, Estland)


Sezer Yaşar folgt bei seiner Infrastruktur einer Regel. Sie passt in einen einzigen Satz.

Betreibe den planbaren Teil der Last selbst. Miete den Rest.

Zehn Jahre im Performance-Marketing haben ihn gelehrt, in Stellschrauben zu denken: Was steigert den Output, was treibt die Kosten und wie bleibt beides im richtigen Verhältnis? Als Unternehmer in Tallinn hat er außerdem gelernt, schlanke Strukturen zu schaffen. Seine Regel verbindet beides.

Was Upmotion tatsächlich betreibt

Unter dem Dach von Upmotion betreibt Sezer zwei Infrastrukturunternehmen: einen Webhosting-Anbieter und einen Remote-Desktop-Service für Geschäftskunden. Besonders interessant ist der Remote-Desktop-Service. Jeder Kunde erhält einen vollständigen virtuellen Desktop, also eine dedizierte Maschine mit garantierten Ressourcen, auf die er von überall zugreifen kann. Keine geteilten Ressourcen, keine Noisy Neighbors.

Beide Unternehmen nutzen ein Hybrid-Setup. Sezer besitzt Hardware in Estland und betreibt sie per Colocation. Sie bildet die planbare Basis mit einer konstanten Last, deren Kapazität er im Voraus festlegen kann. Alles, was je nach Nachfrage wachsen oder schrumpfen muss, läuft bei Contabo. Backups verbinden das gesamte Setup und werden an einen separaten, externen Standort kopiert.

Diese Aufteilung ist bewusst gewählt. Die Colocation-Hardware verursacht feste Kosten, die Sezer im Voraus einplanen kann. Contabo VDS-Instanzen kann er je nach Kundenzahl bereitstellen oder entfernen. So wachsen die Gesamtkosten mit dem Unternehmen, statt dessen Wachstum zu bremsen. 

Das Problem mit der Skalierbarkeit

Auf dem Papier ist ein großer Dedicated Server, der per Hypervisor aufgeteilt wird, günstiger. Sezer weiß das. Auf seiner eigenen Hardware betreibt er Proxmox und kennt das System gut. Für Workloads mit schwankender Nachfrage verzichtet er trotzdem bewusst darauf.

Der Grund ist die Kundenfluktuation. Ein Kunde benötigt heute vielleicht 30 Desktops und kündigt im nächsten Monat zehn davon. Auch Hosting-Kunden kommen und gehen. Bei eigener Hardware musst du die passende Kapazität im Voraus abschätzen. Planst du zu knapp, fehlt dir kurzfristig Kapazität. Planst du zu großzügig, bezahlst du ungenutzte Ressourcen und musst versuchen, sie unter ungünstigen Bedingungen weiterzuverkaufen.

„Mit VDS folgen meine Kosten meinen Kunden. Sinkt die Nachfrage, sinkt auch meine Rechnung. Steigt sie, füge ich innerhalb weniger Minuten Kapazität hinzu, statt Hardware zu bestellen. Damit die Zahlen aufgehen, muss ich nie darauf wetten, dass ein Kunde bleibt.“

Darauf basiert das Hybrid-Setup. Die Colocation-Hardware übernimmt die Last, die Sezer vorhersagen kann. Contabo deckt alles Weitere ab.

Der Backup-Server folgt einer anderen Logik

Bei Backups verhält es sich umgekehrt. Die Datenmenge wächst kontinuierlich und die Last bleibt konstant. Flexible Skalierung ist hier nicht gefragt, weshalb ein Dedicated Server sinnvoll ist. Er liefert Monat für Monat möglichst viel Speicher fürs Budget.

Der Server steht außerdem in einem anderen Rechenzentrum und einem anderen Land als die geschützte Hardware. Darin liegt der größte Vorteil: Falls am Hauptstandort etwas gravierend schiefläuft, befindet sich die Kopie an einem vollständig getrennten Ort.

Wie Sezer Contabo fand und warum er blieb

Sezer stieß vor Jahren in einem türkischen Webmaster-Forum auf Contabo. Dort wurde der Anbieter wegen seiner konkurrenzfähigen Preise empfohlen. Er testete zunächst einen einzelnen Server.

Der Server bestand den Test. Danach suchte Sezer nicht mehr ernsthaft nach Alternativen und ist inzwischen seit 7 Jahren Kunde bei uns.

Geblieben ist er wegen des stabilen Betriebs und einer API, auf der sich ganze Unternehmen aufbauen lassen, ohne dass auf einer der beiden Seiten jemand manuell eingreifen muss. Sezer beschreibt es so: „Wenn ein solches System einmal funktioniert, gibt es keinen wirklichen Grund, es zu verlagern.“

Wenn Support nötig ist, bekommt er ihn. „Der Support hat mir jedes Mal schnell geholfen, wenn ich ihn brauchte. Diese Geschwindigkeit ist Teil der Skalierbarkeit, die ich zuvor beschrieben habe.“ Darüber hinaus gibt es das Key Customer Team, das Sezer eher mit einer Versicherung vergleicht. „Wenn ein Ticket beschleunigt werden muss oder eine besondere Situation auftritt, greift das Team ein, bevor ich überhaupt danach frage. Ob ein Problem gelöst oder eine Bestellung schneller als üblich bereitgestellt werden muss: Das Team übernimmt und erledigt es zügig.“

Die API als Grundlage des Produkts

Für das Remote-Desktop-Unternehmen bildet die API von Contabo die Grundlage des gesamten Betriebs.

Geht eine Bestellung ein, ruft Sezers System die API auf, stellt die Maschine bereit und sendet dem Kunden die Zugangsdaten. Dafür muss niemand manuell eingreifen. Eine Person im Support kümmert sich um Sonderfälle, alles andere läuft automatisch. 

Mit diesem Automatisierungsgrad kann Sezer ein Infrastrukturunternehmen führen, ohne dass es sein Leben bestimmt. Den Wert misst er nicht an eingesparten Euro, sondern an der Zeit und Aufmerksamkeit, die ihm für andere Aufgaben bleiben.

„Für alles, was skaliert, eine eigene Virtualisierungsschicht zu betreiben, würde Kapazitätsplanung, Hypervisor-Updates, Hardwareausfälle und Wartungsfenster für deutlich mehr Maschinen bedeuten. Das wäre ein Teilzeitjob ohne Ende. Weil dieser Aufwand entfällt, beanspruchen die Unternehmen nur sehr wenig meiner Zeit.“

Wie es weitergeht

Die Infrastrukturunternehmen bleiben bestehen, denn sie sind der Motor. Den größten Teil seiner Energie investiert Sezer inzwischen jedoch in NEO, ein Designstudio für Unternehmen, die ein starkes Kreativteam brauchen, aber kein eigenes einstellen möchten. Das Hosting- und das Remote-Desktop-Unternehmen finanzieren das Studio unauffällig im Hintergrund.

Die Infrastruktursparte soll weiter wachsen, aber automatisiert, unauffällig und ohne zusätzliche Ablenkung.

„Contabo ist der Teil meines Unternehmens, der von selbst läuft. Genau dafür bezahle ich.“

Wenn du ein Projekt aufbaust, das skalieren soll, ohne zu einem zweiten Job zu werden, sieh dir unsere Pläne für VPS, VDS und Dedicated Servers an. Mehr über das Angebot von Upmotion erfährst du unter upmo.com.


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