{"id":13818,"date":"2022-06-10T04:03:15","date_gmt":"2022-06-10T02:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/contabo.com\/blog\/?p=13818"},"modified":"2023-09-26T12:32:39","modified_gmt":"2023-09-26T10:32:39","slug":"nextcloud-installieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/contabo.com\/blog\/de\/nextcloud-installieren\/","title":{"rendered":"Nextcloud auf einem VPS installieren"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"630\" src=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/blog-head_1200x630_nextcloud-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13887\" srcset=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/blog-head_1200x630_nextcloud-1.jpg 1200w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/blog-head_1200x630_nextcloud-1-600x315.jpg 600w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/blog-head_1200x630_nextcloud-1-768x403.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/nextcloud.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Nextcloud<\/a> ist vor allem als selbstgehostete Cloud bekannt. Allerdings bietet diese Open-Source Produktivit\u00e4tsplattform deutlich mehr als nur das Speichern von Daten. Nextcloud bietet durch kostenlos zur Verf\u00fcgung stehende Apps z.B. einen eigenen Messenger, verschiedenste Integrationen, kollaborative Office-Anwendungen uvm! \u00dcber die Nextcloud k\u00f6nnen Projekte koordiniert werden, Kalender verwaltet werden oder Videokonferenzen erstellt werden. In dieser Anleitung zeigen wir Euch, wie Ihr Nextcloud kostenlos auf Eurem eigenen <a href=\"https:\/\/contabo.com\/de\/vps\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Server<\/a> installieren k\u00f6nnt. Diese Anleitung beschr\u00e4nkt sich hierbei nicht nur auf unsere eigenen Kunden, sondern kann auch auf Servern von anderen Anbietern befolgt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-voraussetzungen\">Voraussetzungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Um Nextcloud auf Eurem Server zu betreiben braucht Ihr einen Linux Server mit root-Zugriff. In diesem Artikel werden wir die Installation von Nextcloud auf einem Linux-System mit Debian 11 als Betriebssystem durchf\u00fchren. Hierf\u00fcr verwenden wir unseren <a href=\"https:\/\/contabo.com\/de\/vps\/vps-m-ssd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">VPS M SSD f\u00fcr 8,99 \u20ac \/ Monat<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Als Webserver, welcher gleichzeitig auch als Reverse Proxy fungiert nutzen wir in dieser Anleitung Apache2.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Zudem m\u00fcsst Ihr \u00fcber eine Domain verf\u00fcgen, die bereits mit Eurem Server verbunden ist.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bevor wir mit der eigentlichen Installation beginnen, \u00fcberpr\u00fcft ob Euer Server auf dem neusten Stand ist und f\u00fchrt ggf. ein Update durch. Loggt Euch hierzu als root auf eurem Server ein und updatet Euren Server mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>apt update &amp;&amp; apt upgrade -y&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-benotigte-programme-installieren\">Ben\u00f6tigte Programme installieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit die Nextcloud \u00fcberhaupt l\u00e4uft werden einige Programme, u.a. Apache2, eine Datenbanksoftware und PHP ben\u00f6tigt. Die Installation von PHP 8.0 wird genauer im n\u00e4chsten Kapitel erkl\u00e4rt. Zun\u00e4chst installieren wir aber die anderen ben\u00f6tigten Programme mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>apt install apache2 unzip wget curl mariadb-client mariadb-server nano&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-php-8-0-installation\">PHP 8.0 Installation<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie im vorherigen Kapitel erw\u00e4hnt, ben\u00f6tigen wir zudem PHP 8.0 (oder neuer). Dies ist auch die PHP-Version, die von Nextcloud empfohlen wird.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-repository-hinzufugen\">Repository hinzuf\u00fcgen<\/h3>\n\n\n\n<p>Das PHP 8.0 Repository ist in Debian 11 nicht enthalten, weshalb wir dieses zun\u00e4chst hinzuf\u00fcgen m\u00fcssen. Gebt hierf\u00fcr die folgenden Befehle nacheinander ein:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><code>apt-get install ca-certificates apt-transport-https software-properties-common -y&nbsp;<\/code><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"2\">\n<li><code>echo \"deb https:\/\/packages.sury.org\/php\/ $(lsb_release -sc) main\" | tee \/etc\/apt\/sources.list.d\/sury-php.list&nbsp;<\/code><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"3\">\n<li><code>apt install gnupg gnupg2 gnupg1 -y&nbsp;<\/code><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"4\">\n<li><code>wget -qO - https:\/\/packages.sury.org\/php\/apt.gpg | apt-key add -&nbsp;<\/code><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" start=\"5\">\n<li><code>apt update &amp;&amp; apt upgrade -y&nbsp;<\/code><\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>Die ben\u00f6tigten Paketquellen sollten nun installiert und ins Betriebssystem eingelesen sein. Wir k\u00f6nnen jetzt mit der eigentlichen Installation von PHP 8.0 fortfahren.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-php-8-0-und-module-installieren\">PHP 8.0 und Module installieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Installation von PHP ist mit einem einzigen Befehl erledigt. Gebt hierf\u00fcr diesen Befehl ein:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>apt install php8.0 -y&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Damit die Nextcloud richtig funktioniert brauchen wir noch weitere Module, die Ihr mit diesem Befehl installieren k\u00f6nnt:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>apt install libapache2-mod-php8.0 php8.0-{zip,xml,mbstring,gd,curl,imagick,intl,bcmath,gmp,cli,mysql,apcu,redis}&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-php-ini-anpassen-nbsp\">Php.ini anpassen&nbsp;<\/h3>\n\n\n\n<p>Nachdem wir PHP und die ben\u00f6tigten Module installiert haben, m\u00fcssen wir die Konfigurationsdatei von PHP, n\u00e4mlich die php.ini, anpassen. Hierf\u00fcr nutzen wir den Texteditor nano. \u00d6ffnet die php.ini mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>nano \/etc\/php\/8.0\/apache2\/php.ini&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Folgenden Parameter m\u00fcssen abge\u00e4ndert werden:&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>memory_limit = 1024M<\/strong>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>upload_max_filesize = 16G<\/strong>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>post_max_size = 16G<\/strong>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li><strong>date.timezone = Europe\/Berlin<\/strong>&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Tipp: Damit Ihr nicht durch die ganze Datei scrollen m\u00fcsst, um die jeweiligen Eintr\u00e4ge zu finden, k\u00f6nnt Ihr mit der Tastenkombination <strong>[STRG+W]<\/strong> ein Suchfeld \u00f6ffnen. Tragt hier den Namen des Parameters ein (z.B. memory_limit) und best\u00e4tigt Eure Eingabe mit <strong>[Enter]<\/strong>. Der Cursor springt nun in die richtige Zeile und Ihr k\u00f6nnt die Zeile anpassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Ihr alle Eintr\u00e4ge abge\u00e4ndert\/angepasst habt, speichert Ihr die \u00c4nderung mit <strong>[STRG+O]<\/strong> und schlie\u00dft den Editor mit <strong>[STRG+X]<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-datenbank-anlegen-nbsp\">Datenbank anlegen&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Nextcloud legt Daten wie z.B. Benutzerinformationen usw. in einer Datenbank ab. Diese m\u00fcssen wir allerdings zun\u00e4chst erstellen. Hierf\u00fcr kommt MariaDB zum Einsatz, was auf MySQL basiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Loggt euch zun\u00e4chst \u00fcber die Konsole in die Datenbanksoftware mit diesem Befehl ein:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>mysql -u root -p&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Ihr werden nun aufgefordert, euer Root-Passwort einzugeben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem folgenden Befehl erstellt Ihr eine Datenbank:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>create database nextcloud;\u00a0<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Erstellt nun einen Datenbank Benutzer mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>create user \u2018nextcloud\u2018@\u2018localhost\u2018 identified by \u2018PASSWORT\u2019;&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>WICHTIG: Ersetzt das \u2018PASSWORT\u2019 bitte durch ein sicheres Passwort. Das Apostroph vor und hinter dem Passwort muss allerdings stehen bleiben!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Gew\u00e4hre dem Datenbankbenutzer nun Zugriff auf die Nextcloud Datenbank mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>grant all privileges on nextcloud.* to \u2018nextcloud\u2019@\u2019localhost\u2019;&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Aktualisiere nun die Datenbank:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>flush privileges;&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Nun hast Du sowohl eine Datenbank, als auch einen dazugeh\u00f6rigen Benutzer erstellt und kannst die Datenbank mit diesem Befehl verlassen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>exit;&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-nextcloud-dateien-herunterladen\">Nextcloud Dateien herunterladen<\/h2>\n\n\n\n<p>Nun ist es an der Zeit die eigentlichen Nextcloud Dateien herunterzuladen. F\u00fchrt hierf\u00fcr den folgenden Befehl aus:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>cd \/tmp &amp;&amp; wget https:\/\/download.nextcloud.com\/server\/releases\/latest.zip&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem Befehl entpackt Ihr das heruntergeladene Zip-Archiv:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>unzip latest.zip&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Das Zip-Archiv wird nun nicht mehr ben\u00f6tigt und kann mit diesem Befehl gel\u00f6scht werden:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>rm latest.zip&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Nun m\u00fcssen wir den entpackten Nextcloud Ordner an die richtige Stelle verschieben. Das geht mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>mv nextcloud \/var\/www&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-apache2-konfigurieren\">Apache2 konfigurieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie in Kapitel 1 bereits beschrieben nutzen wir in unserer Anleitung Apache2 sowohl als Webserver, als auch als Reverse-Proxy.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Webserver wurde bereits in Kapitel 2 heruntergeladen. In diesem Kapitel besch\u00e4ftigen wir uns somit nur mit der Konfiguration.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-benotigte-module-aktivieren\">Ben\u00f6tigte Module aktivieren<\/h3>\n\n\n\n<p>In der Standardkonfiguration von Apache2 sind einige wichtige Module, die f\u00fcr Nextcloud dringend ben\u00f6tigt werden, noch nicht aktiviert. Dies tun wir jetzt mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>a2enmod rewrite headers env dir mime&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-reverse-proxy-konfigurieren\">Reverse-Proxy konfigurieren<\/h3>\n\n\n\n<p>Damit Apache2 erkennt, dass wir&nbsp;Nextcloud installiert haben, m\u00fcssen wir einen Reverse-Proxy erstellen. Um diesen zu erstellen nutzen wir erneut den Text-Editor nano. Erstellt hierf\u00fcr zun\u00e4chst eine Konfigurationsdatei mit dem folgenden Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>nano \/etc\/apache2\/sites-available\/nextcloud.conf&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>In diese Datei f\u00fcgt Ihr den folgenden Teil ein:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-code\"><code>&lt;VirtualHost *:80&gt; \n\n     ServerAdmin &lt;EureEmail&gt; \n\n     DocumentRoot \/var\/www\/nextcloud\/ \n\n     ServerName &lt;EureDomain&gt; \n\n     Alias \/nextcloud \"\/var\/www\/nextcloud\/\" \n\n  \n\n     &lt;Directory \/var\/www\/nextcloud\/&gt; \n\n        Options +FollowSymlinks \n\n        AllowOverride All \n\n        Require all granted \n\n          &lt;IfModule mod_dav.c&gt; \n\n            Dav off \n\n          &lt;\/IfModule&gt; \n\n        SetEnv HOME \/var\/www\/nextcloud \n\n        SetEnv HTTP_HOME \/var\/www\/nextcloud \n\n     &lt;\/Directory&gt; \n\n  \n\n     ErrorLog ${APACHE_LOG_DIR}\/error.log \n\n     CustomLog ${APACHE_LOG_DIR}\/access.log combined \n\n  \n\n&lt;\/VirtualHost&gt; <\/code><\/pre>\n\n\n\n<p>Wichtig: Ersetzt in der zweiten Zeile &lt;EureEmail&gt; bitte durch eine g\u00fcltige E-Mail Adresse, \u00fcber die Ihr auch erreichbar seid. (Die beiden Zeichen, also \u201e<em>&lt;<\/em>\u201c und \u201e<em>&gt;<\/em>\u201c m\u00fcssen entfernt werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In der vierten Zeile m\u00fcsst Ihr <em>&lt;EureDomain&gt;<\/em> durch eure Domain bzw. Subdomain ersetzen, also z.B. \u201ecloud.test.de\u201c. (Auch hier m\u00fcssen die beiden Zeichen, also \u201e<em>&lt;<\/em>\u201c und \u201e<em>&gt;<\/em>\u201c entfernt werden.)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Speichert das Dokument nun mit <strong>[STRG+O]<\/strong> ab und verlasst den Editor mit <strong>[STRG+X]<\/strong>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit diesem Befehl aktiviert Ihr die eben erstellte Konfigurationsdatei:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>a2ensite nextcloud.conf&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Damit alle \u00c4nderungen wirksam werden m\u00fcsst Ihr den Webserver neustarten. Das k\u00f6nnt Ihr mit diesem Befehl tun:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>systemctl restart apache2&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-datenablage-erstellen-optional\">Datenablage erstellen (Optional)<\/h2>\n\n\n\n<p>Standardm\u00e4\u00dfig werden Eure Daten im Verzeichnis der Installation abgelegt. Ich lagere diese Daten aus \u00dcbersichtsgr\u00fcnden gerne aus. Dieser Schritt ist allerdings optional. Erstellt hierf\u00fcr einen Ordner, in dem Ihr Eure in die Nextcloud hochgeladenen Daten speichern wollt, mit diesem Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>mkdir \/home\/data&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Wie an dem Befehl zu erkennen ist, werden alle hochgeladenen Daten nun in <em>\/home\/data<\/em> gespeichert. Ihr k\u00f6nnt den Befehl auch anpassen, indem Ihr einen anderen Speicherort w\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-zugriffsrechte-vergeben-anpassen\">Zugriffsrechte vergeben\/anpassen<\/h2>\n\n\n\n<p>Damit der Webserver auf die Nextcloud Dateien zugreifen kann und Daten \u00fcberhaupt hochgeladen werden k\u00f6nnen ist es notwendig, die Rechte hierf\u00fcr anzupassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dies geht mit den folgenden Befehlen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>chown -R www-data:www-data \/var\/www\/nextcloud&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p><code>chmod -R 755 \/var\/www\/nextcloud<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Falls Ihr, wie in Kapitel 7 beschrieben, einen separaten Dateiablageort erstellt habt, m\u00fcsst ihr f\u00fcr diesen Ordner auch die Rechte mit diesem Befehl anpassen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>chown -R www-data:www-data \/home\/data&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Falls Ihr einen anderen Ort als <em>\/home\/data<\/em> ausgew\u00e4hlt habt, passt den Pfad an.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Solltet Ihr den Standardablageort gew\u00e4hlt haben, ist der dritte Befehl nicht notwendig.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-ssl-zertifikat-mit-certbot-installieren\">SSL-Zertifikat mit Certbot installieren<\/h2>\n\n\n\n<p>Um Daten\u00fcbertragungen oder den Login sicherer zu machen, ist es empfehlenswert ein SSL-Zertifikat zu installieren. Hierf\u00fcr nutzen wir den Certbot, welcher euch kostenlose Let\u2019s-Encrypt Zertifikate erstellt, welche jeweils 90 Tage g\u00fcltig sind.&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen \u00fcber den Certbot, z.B. wie&nbsp;das automatische Verl\u00e4ngern von Zertifikaten funktioniert, findet ihr auf der offiziellen Seite vom <a href=\"https:\/\/certbot.eff.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Certbot<\/a>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir nun mit der Installation des Certbots und den ben\u00f6tigten Programmen. Dies geht mit dem folgenden Befehl:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>apt install certbot python3-certbot-apache -y&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Ihr den Certbot installiert habt, k\u00f6nnt Ihr ihn mit diesem Befehl starten:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><code>certbot --apache&nbsp;<\/code><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Ihr den Certbot zum ersten Mal startet, m\u00fcsst Ihr zun\u00e4chst den Lizenzbedingungen zustimmen. Dieser Prozess ist aber sehr intuitiv.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Ihr den Lizenzbedingungen zugestimmt habt, seht Ihr eine Liste mit Euren aktiven Websites bzw. deren (Sub)Domains. Gebt hier die Nummer der Seite ein, f\u00fcr die Ihr ein Zertifikat installieren wollt und w\u00e4hlt (falls gefragt) <em>Redirect<\/em> im n\u00e4chsten Schritt aus. (Option 2)&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nun sollte Euer Zertifikat installiert sein.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-einrichtung-im-browser-abschliessen\">Einrichtung im Browser abschlie\u00dfen<\/h2>\n\n\n\n<p>Alle ben\u00f6tigten Programme sind nun installiert und alle Einstellungen abgeschlossen. Ihr k\u00f6nnt die Konsole nun schlie\u00dfen, da die Einrichtung jetzt im Browser abgeschlossen werden kann.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu gebt ihr eure gew\u00e4hlte Domain (ggf. Subdomain) in die URL-Leiste eures Browsers ein. Es erscheinen nun einige Felder:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1019\" height=\"941\" src=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13823\" srcset=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-2.jpg 1019w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-2-600x554.jpg 600w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-2-768x709.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1019px) 100vw, 1019px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wie auf dem Screenshot zu sehen, m\u00fcsst ihr hier nur die 4 Schritte befolgen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schritt 1: Erstellt einen Admin-Account.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schritt 2 (optional): Abweichenden Speicherort festlegen. \u00c4ndert diesen Eintrag nur, wenn ihr Kapitel 7 dieses Artikels befolgt habt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schritt 3: Tragt die Zugangsdaten zu eurer Datenbank ein (Kapitel 4)<\/p>\n\n\n\n<p><em>In unserem Beispiel also:<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr <em>Database user: nextcloud<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als <em>Database password: PASSWORT<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><em>Database name: nextcloud<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir die Datenbank auf demselben Server wie auch die Nextcloud installiert haben, k\u00f6nnt ihr <em>localhost<\/em> im Letzen Feld stehen lassen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schritt 4: Klickt abschlie\u00dfend auf <em>Install.<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem ihr auf <em>Install<\/em> geklickt habt, erscheint zudem folgendes Men\u00fc:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"897\" height=\"912\" src=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13821\" srcset=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-1.jpg 897w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-1-590x600.jpg 590w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-1-768x781.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 897px) 100vw, 897px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Hier k\u00f6nnt ihr ausw\u00e4hlen, ob die von Nextcloud empfohlenen und hier aufgelisteten Erweiterungen mit installiert werden sollen. Falls ja, klickt auf <em>Install recommended apps<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Falls nein, klickt auf <em>Cancel<\/em>.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn alles funktioniert hat, sollte folgendes Bild euch in eurer fertig installierten Nextcloud begr\u00fc\u00dfen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1166\" height=\"580\" src=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-13819\" srcset=\"https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image.jpg 1166w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-600x298.jpg 600w, https:\/\/contabo.com\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/image-768x382.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1166px) 100vw, 1166px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Gl\u00fcckwunsch!<\/strong> Die Installation eurer eigenen Nextcloud ist nun abgeschlossen.&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nextcloud ist die bekannteste self-hosted Produktivit\u00e4tsplattform, welche zu gro\u00dfen Teilen nur als Cloud benutzt wird. 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